12.06.2026 –
Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt die Entscheidung des Marktgemeinderates Heimenkirch, an der Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung festzuhalten und sie zugleich besser an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. Die von den Grünen-Gemeinderät*innen Georg Lindl und Carmen Hügemann mitgetragene Lösung vereint Sicherheit mit Energieeinsparung und vermeidet eine Rückkehr zur unnötigen Dauerbeleuchtung. Mit dem Auftrag zur Erarbeitung eines Modernisierungskonzepts stellt der Marktgemeinderat zudem wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Straßenbeleuchtung.
Der Marktgemeinderat hatte beschlossen, die bisherige Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung anzupassen. Statt bereits um 23:00 Uhr werden die Straßenlaternen künftig erst um 00:30 Uhr abgeschaltet und ab 04:00 Uhr wieder eingeschaltet. Die spätere Abschaltzeit orientiert sich am letzten Zughalt und verbessert die Situation für Bahnreisende sowie andere Menschen, die spätabends noch unterwegs sind.
Die GRÜNEN begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich. Die beschlossene Regelung verbindet Sicherheitsaspekte mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und berücksichtigt zugleich die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf Mensch und Natur. Sie stellt einen vernünftigen Kompromiss dar, der unterschiedliche Interessen ausgewogen zusammenführt.
Kritisch sehen die GRÜNEN hingegen Forderungen, die Straßenbeleuchtung die gesamte Nacht eingeschaltet zu lassen. Eine dauerhafte Beleuchtung würde unnötig Energie verbrauchen, die Lichtverschmutzung erhöhen und die Nacht zum Tag machen. Davon betroffen sind nicht nur Insekten und andere nachtaktive Tiere, sondern auch Anwohner*innen, deren natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus durch künstliches Licht beeinträchtigt wird.
Besonders positiv bewerten die GRÜNEN den Auftrag an die Verwaltung, ein Modernisierungskonzept für die Straßenbeleuchtung zu entwickeln. Eine zeitgemäße und bedarfsgerechte Beleuchtung kann dazu beitragen, Energieverbrauch und Kosten zu senken, die Lichtverschmutzung zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern. „Moderne Straßenbeleuchtung bedeutet nicht einfach mehr Licht, sondern besseres Licht am richtigen Ort und zur richtigen Zeit“, betont der Kreisverband. Die Entscheidung des Marktgemeinderates zeigt aus Sicht der GRÜNEN, dass kommunale Politik pragmatische und zukunftsorientierte Lösungen finden kann.





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