
07.03.14 –
Katrin Göring- Eckhardt, Ulli Leiner und Thomas Gehring begeistern in Sulzberg
Ein voller Erfolg war der von den Grünen-Kreisverbänden Kempten und Oberallgäu organisierte Politische Aschermittwoch auch nach seinem Umzug nach Sulzberg. Alles ein bisschen anders und doch in der langjährigen Tradition des Grünen-Aschermittwoch, herrschte im vollen Saal des Gasthof “Hirsch” beste Stimmung bei Bier, Kässpatzen und der Musik der Musikkapelle Sulzberg. Der frisch gewählte Landtagsabgeordnete Ulli Leiner nutzte sein “Heimspiel” zusammen mit seinem Landtagskollegen Thomas Gehring um die lokalen Ereignisse und Themen aus dem Landtag auf die Schippe zu nehmen. Abwechselnd mit Allgäuer und oberbayrischem Zungenschlag. Wie immer gab so auch in diesem Jahr prominente Unterstützung aus Berlin mit der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Katrin Göring- Eckhardt. Sie nahm die Große Koalition und die politische Großwetterlage insgesamt unter die Lupe. In Kurzinterviews – moderiert von Erna Groll – präsentierten sich die Spitzenkandidaten für die bevorstehenden Kommunalwahlen. Angefangen von der Landratskandidatin Ulrike Hitzler, den Bürgermeisterkandidatinnen aus Haldenwang und Sonthofen Christine Rietzler und Ingrid Fischer bis zu dem Kemptener Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Hartmann.
Leiner und Gehring spielten sich gekonnt die Bälle zu und spannten den Bogen von den Bürgermeister- und Landratswahlen über den Memminger Flughafen, die TBC-Probleme bei der Jagd und die Querelen beim Tourismusverband bis zum Kokainfund bei der Kemptener Kripo. Bei den Landtagsthemen standen die Bildungs- die Energie- und die Landwirtschaftspolitik im Focus.
Katrin Göring-Eckhardt nahm scharfzüngig die Große Koalition aufs Korn und hier besonders die Rolle der bayrischen CSU. “Wir brauchen keine Gentechnik auf unseren Feldern. Nicht in Bayern, nicht in Berlin, nicht in Brüssel”, sprach sie unter dem Beifall der Zuhörer von “einer verlogenen Art der Politik”. Die Themenpalette reichte von der NSA-Abhöraffäre über das Versagen des BKA und die Versäumnisse der “Groko” bei Rente, Betreuungsangeboten für Kinder, dem Ausbau der Infrastruktur und dem Umbau der Sozialsysteme bis zur Energiewende. “Seehofer ist ein Mann der Vergangenheit. Mir ist jedes Windrad in Bayern lieber als die Kohle auf dem Konto von Gazprom”, kritisierte sie dessen Kehrtwenden bei der Energiepolitik.
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