08.05.14 –
Zum gestern von Landrat Elmar Stegmann versandten Entwurf einer Landkreisordnung haben wir folgenden Antrag:
der Frauenbeirat soll als vorbereitender Beirat für Frauenfragen beibehalten werden. Er setzt sich aus den amtierenden Kreisrätinnen und der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamts zusammen. Den Vorsitz hat die Landrätin bzw. die höchstrangige stellvertretende Landrätin.
Begründung:
Nach wie vor sind Frauen in der Politik und auch im sich jetzt konstituierenden Kreistag stark unterrepräsentiert. Umso wichtiger ist es, den Frauen einen geeigneten Rahmen zu geben, um sich über ihre Belange im Kreis zu informieren, zu vernetzen und diesbezüglich Anträge auf den Weg zu bringen. Dies ist im bisherigen Frauenbeirat geschehen.
So wurden nur so als Beispiel im Frauenbeirat der letzten Legislaturperiode
und vieles mehr!
In einem Ausschuss “Bildung, Soziales und Sport”, bei dem als letzter Unterpunkt “Gleichstellungsangelegenheiten” abgehandelt werden, sind höchstwahrscheinlich überwiegend männliche Kreisräte vertreten, die naturgemäß die Anliegen der Frauen nicht gebührend vertreten werden.
In diesem Ausschuss könnten dann allerdings Anträge, die vom Frauenbeirat initiiert wurden, zur Beschließung vorgelegt werden
Anzumerken ist noch, dass im Frauenbeirat eine fraktionsübergreifend gute Arbeitsatmosphäre bestand, die die scheidende stellvertretende CSU-Landrätin Doris Scheuerl zum Appell veranlasste: “Das solltet ihr euch nicht nehmen lassen!”
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ulrike Lorenz-Meyer
Kreisrätin der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Lindauer Kreistag
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