Pressemitteilung zur Wahlkampfplakatierung im Lindauer Stadtgebiet

Der Kreisverband Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wird sich in diesem Jahr nicht an dem Rennen um „die besten Plätze “ an den Laternen im Stadtgebiet Lindau beteiligen.

„Die in Lindau aktuell gültige Plakatierungsverordnung konnten wir nie nachvollziehen, da sie unserer Meinung nach völlig sinnlos ist, die Gerechtigkeit keineswegs erhöht und den politischen Parteien den Wahlkampf extrem erschwert“, so Kreissprecher Christian Schabronath. „Wir bezweifeln außerdem, daß die Plakatierungsverordnung (wie oft angeführt wird) aus Sicherheitsgründen erlassen wurde. Wenn eine Straßenlaterne aufgrund eines an ihr befestigten Plakats gefährdet ist umzustürzen, dann ist sie höchstwahrscheinlich auch ohne dieses Plakat nicht standfest und es sollte über einen sofortigen Austausch dringend nachgedacht werden.
Hauptgrund für den Verzicht auf Laternenplakate ist allerdings, daß wir der Meinung sind, daß die Menge an Plakaten und die Art, wie einzelne Parteien mit der Plakatierung umgehen, im Lindauer Stadtgebiet völlig aus dem Ruder läuft. Wir arbeiten dieses Jahr verstärkt mit einzelnen Großflächenplakaten in den letzten Wochen vor der Wahl.“

Der Kreisverband von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN geht davon aus, die Wähler*innen trotz vermeintlich fehlender Plakate an Laternen erreichen zu können.

„Wichtig sind uns politische Inhalte statt bunter Plakate! Wir setzen in diesem Wahlkampf wieder verstärkt auf Anzeigen, Infostände und Veranstaltungen“, so Schabronath weiter. „So freuen wir uns zum Beispel am Donnerstag auf den Besuch des Grünen Vorarlberger Landesrates Johannes Rauch (Veranstaltung um 19:30 Uhr im Gasthof Köchlin), am 25. September wird uns der Baden-Württembergische Minister für Integration und Soziales, Manne Lucha besuchen (Veranstaltung zum Thema „Integration“ um 20:00 Uhr im Gasthof Köchlin), am 3. Oktober steuern wir mit einer Town – Hall Veranstaltung mit dem Grünen Bundesvorsitzenden Robert Habeck im Lindauer Stadttheater auf den Höhepunkt des diesjährigen Wahlkampfs zu, um nur einige der geplanten Aktionen zu nennen.“

2019-01-21T18:56:31+00:00