2016-11-25_nominierung-erna-groll-01„Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln!“

Mit diesem Aufruf stellte sich die Grüne Kandidatin, Erna-Kathrein Groll auf der Nominierungsversammlung zum Bundestag vor – und wurde von den anwesenden Mitgliedern des Wahlkreises Lindau, Oberallgäu und Kempten mit 100% der Stimmen gewählt.

Die Assistentin des Landtagsabgeordneten Thomas Gehring ist vierfache Mutter und Großmutter eines Enkelkindes. Sie ist in der Region keine Unbekannte: seit 2008 engagiert sie sich im Kemptener Stadtrat vor allem für soziale Belange auch in ihrer Funktion als Kinder – und Jugendbeauftragte. Sie bezeichnet sich selber als „Hebamme für neue Projekte“, die sie am liebsten als Teamplayerin mit anderen zusammen anstößt. Elternarbeit im Kindergarten, Initiativen zur Verbesserung von Schule, Tauschring und bedingungsloses Grundeinkommen, Bau einer kleinen Kirche in ihrem Stadtteil.

Ihre Grünen Ziele will sie vor allem in der konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen umsetzen, an Lösungen arbeiten statt Mutlosigkeit und Angstmacherei das Wort zu reden. Und diese Ziele benennt sie auch konkret: Voranbringen der 100% erneuerbaren Energiegewinnung, eine menschenfreundliche Flüchtlings – und Asylpolitik, die den Menschen Zugang zu Bildung und Sprache ermöglicht. Den Schutz unserer Heimat und Natur, was heißt, sich einzusetzen für kleinbäuerliche Landwirtschaft, die Produktion von gesunden, regionalen und biologischen Lebensmitteln, und Projekte, wie den Bau der Skischaukel am Riedberger Horn zu verhindern. „Massentierhaltung ist ebenso wie die weitere Zersiedelung der Landschaft nicht akzeptabel“ so Groll.

Es versteht sich von selbst, dass die Mitorganisatorin des Bündnisses gegen TTIP und CETA kritische Worte für diese Art des Freihandels findet, geht es ihr doch letztlich immer um die Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger und um die Gestaltungskraft der Parlamente.

Ein Herzensanliegen, das sich aus ihrem christlichen Glauben speist ist die Überwindung der Spaltung in Arm und Reich in unserer Gesellschaft. Dieser soziale Sprengstoff verlangt Antworten und eine Antwort hat sie gleich dabei: die Garantierente für alle, faire und existenzsichernde Löhne und besseren Schutz vor Armut für Kinder.
Die Anwesenden gaben ihr nach einer lebhaften Diskussion ihre volle Zustimmung und Ulli Leiner (MdL) gratulierte ihr zum Schluss der Veranstaltung mit den Worten: „Erna – du bist unser soziales Gewissen!“

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