Landratskandidatin fürs Oberallgäu: Christina Mader (Foto: privat)

„Klimaschutz beginnt vor Ort“, so Landratskandidatin Christina Mader, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, bei ihrer Begrüßung zu einem Vortragsabend „Klimawandel – Einfluss auf Natur und Mensch im Allgäu“ mit Diplom – Biologe Dr. Michael Schneider in Oberstaufen.

Dr. Schneider erklärte zunächst die generellen Mechanismen des Klimawandels, zeigte aber auch anhand seiner eigenen Studie die heute schon spürbaren Entwicklungen im Allgäu auf.
So hat der Klimawandel beispielsweise schon jetzt zu einer merklichen Reduzierung der Schneetage im Allgäu, sowie zu einer Erhöhung der Wassertemperatur in der Iller und in anderen Flüssen im Allgäu geführt.
Deutliche Veränderungen der Lebensbedingungen in der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sind die Folge.

Der Allgäuer Landtagsabgeordnete Thomas Gehring, verwies auf die Verantwortung des Freistaates und der Kommunen.
Die Kommunen seien sehr wichtige Akteure beim Klimaschutz, da sie direkten Einfluss auf die Ausweisung von Baugebieten, Bauvorschriften und den ÖPNV nehmen können.

MdL Thomas Gehring (Foto: Wikipedia / Tobias Klenze / CC-BY-SA 4.0)

„Das sind neben der Energie- und Wärmegewinnung alles Bereiche, in denen im Kleinen durch gute, klimaschonende Konzepte zur großen Aufgabe des Klimaschutzes beigetragen werden kann“, ergänzt Landratskandidatin Christina Mader.
Zudem betonte Landtagsvizepräsident Thomas Gehring das Zusammenspiel von Landespolitik und Kommunalpolitik: „Durch unser Klimaschutzgesetz wollen wir den Klimaschutz zu einer Aufgabe der Kommunen und Landkreise machen.
Dies hätte den Vorteil, dass die Kommunen vom Freistaat bei dieser Aufgabe unterstützt werden.

Bisher erhalten sie für ihre Anstrengungen kaum Unterstützung vom Freistaat.